Intepat ist eine 2009 gegründete indische Kanzlei für gewerblichen Rechtsschutz mit Sitz in Bangalore. Die Kanzlei betreut Patente, Marken, gewerbliche Designs, Urheberrechte und die Koordination von Auslandsanmeldungen für Start-ups, etablierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und multinationale Mandanten.
Die Praxis ist auf sorgfältige Ausarbeitung, verfahrensrechtliche Disziplin, Fristenkontrolle und personelle Kontinuität ausgerichtet. In indischen Mandaten vertritt Intepat seine Mandanten vor dem indischen Patentamt, dem Markenamt und dem Designamt und betreut Urheberrechtsregistrierungen sowie Durchsetzungsmaßnahmen vor dem indischen Copyright Office und, soweit einschlägig, vor Gericht. Bei Auslandsanmeldungen arbeitet die Kanzlei mit Korrespondenzanwälten in mehr als dreißig Rechtsordnungen zusammen, behält aber Mandantenkommunikation und Fristenüberwachung in Bangalore.
Die Kanzlei auf einen Blick
Intepat arbeitet von Bangalore aus als spezialisierte IP-Kanzlei mit vier Kernbereichen: Patente, Marken, gewerbliche Designs und Urheberrechte. Die Patentarbeit ist zusätzlich nach technischen Fachgebieten gegliedert, damit Erfindungen von Fachleuten geprüft werden, die sowohl die zugrunde liegende Technik als auch die in Indien zu erwartenden Verfahrensfragen kennen.
Die Kanzlei ist durch den Ausbau von Fähigkeiten gewachsen, nicht durch breite geografische Expansion. Ihre Arbeit umfasst heute indische Erteilungs- und Eintragungsverfahren, die Koordination von PCT-Anmeldungen und nationalen Phasen, Markenanmeldungen nach dem Madrider Protokoll und auf nationalem Weg, Designanmeldungen, Urheberrechtsregistrierungen, Verlängerungen, Widersprüche, Anhörungen und das Portfoliomanagement.
Intepat passt zu Mandanten, die geistiges Eigentum als langfristigen Vermögenswert verstehen. Das Mandatsmodell beruht auf klar abgegrenzten Leistungen, unmittelbarer Beteiligung erfahrener Fachleute, einer schriftlich festgehaltenen Verfahrensstrategie, konsequenter Fristenkontrolle und praxisnaher Berichterstattung über die gesamte Laufzeit eines Mandats.
Die Kanzlei in Zahlen
Die folgenden Zahlen sind von der Kanzlei zusammengefasste Kennzahlen zum Umfang der Praxis, beruhend auf internen Aufzeichnungen mit Stand Juli 2024. Sie geben den kumulierten Umfang der bisherigen Tätigkeit wieder.
Vier Kernbereiche, getragen von einem zentralen Betriebsteam.
Patente
Ausarbeitung, Anmeldung, Erteilungsverfahren, Erwiderungen auf Prüfungsbescheide, Anhörungsstrategie, Schriftsätze, PCT-Anmeldungen, nationale Phasen und Portfolioprüfung. Das Patentteam arbeitet zu computerimplementierten Erfindungen, Elektronik, mechanischen Systemen, Life Sciences und Industrietechnologien.
Marken
Verfügbarkeitsprüfung, Klassifizierung, Anmeldung, Erwiderungen im Prüfungsverfahren, Unterstützung bei Anhörungen, Verlängerungen, Widersprüche, Löschungsverfahren, Anmeldungen nach dem Madrider Protokoll und die Koordination ausländischer Markenanmeldungen. Die Praxis ist darauf angelegt, Fragen der Verfügbarkeit und des Waren- und Dienstleistungsverzeichnisses möglichst vor der Anmeldung zu klären.
Gewerbliche Designs
Designrecherche, Prüfung der Darstellungen, Klassifizierung, Anmeldung in Indien, Verfahrensführung, Verlängerung, Koordination von Auslandsanmeldungen, Strategie bei Löschungsanträgen und Unterstützung bei der Rechtsdurchsetzung.
Urheberrechte
Urheberrechtsregistrierung, Prüfung der Rechteinhaberschaft, Unterstützung bei Übertragung und Lizenzierung, Dokumentation urheberrechtlicher Fragen zu Software und Inhalten, Unterstützung bei der Rechtsdurchsetzung und Koordination von Takedowns, soweit angezeigt.
Betrieb und Fristenkontrolle
Die Fristenkontrolle bleibt für indische wie für ausländische Mandate in Bangalore. Das Betriebsteam überwacht gesetzliche Fristen, Mandantenfreigaben, Einreichungen, Verlängerungen und Rückmeldungen der Korrespondenzanwälte, damit die Verantwortung für ein Mandat nach der Anmeldung nicht verloren geht.
Patentpraxis, gegliedert nach technischem Fachgebiet.
Die Patentpraxis von Intepat ist nach technischen Fachgebieten gegliedert, weil das Verfahrensrisiko je nach Technologie unterschiedlich ist. Eine Software-Erfindung wirft andere Fragen auf als eine pharmazeutische Formulierung, ein Halbleiterlayout, eine mechanische Baugruppe oder ein Diagnosegerät. Ausarbeitung und Verfahrensführung der Kanzlei tragen diesen Unterschieden Rechnung.
Computerimplementierte Erfindungen, KI-gestützte Plattformen, Machine-Learning-Abläufe, Datenverarbeitungssysteme, Automatisierungswerkzeuge und digitale Produkte — mit Augenmerk auf Section 3(k), technischen Effekt, Anspruchsaufbau und die Hardware-Interaktion, soweit sie durch die Offenbarung tatsächlich gestützt ist.
Elektronik und Halbleiter
Kommunikationssysteme, eingebettete Geräte, IoT-Architekturen, Leistungselektronik, Sensorik, VLSI-bezogene Erfindungen, Steuerungssysteme und Hardware-Software-Schnittstellen.
Maschinenbau und Automotive
Mechanische Baugruppen, Automobilkomponenten, Werkzeuge, Fertigungssysteme, Industriemaschinen, Produktstrukturen und Verfahrensverbesserungen.
Life Sciences und Biotechnologie
Pharmazeutische Formulierungen, biotechnologische Erfindungen, Medizinprodukte, Diagnostiktechnologien, Gesundheitssysteme und die damit verbundenen Verfahrensfragen nach indischem Patentrecht.
Gründer & Managing Partner
Zugelassener indischer Patentanwalt · IN/PA-1545Seine Arbeit umfasst regelmäßig Patent- und Markenmandate vor dem indischen Patentamt und dem Markenamt sowie die Abstimmung mit ausländischen Korrespondenzanwälten bei internationalen Anmeldungen. Sein Tätigkeitsfeld reicht von der Ausarbeitung und Verfahrensführung bei Patenten über die Strategie für Erwiderungen und die Anhörungsvorbereitung bis hin zu Marken, gewerblichen Designs und grenzüberschreitenden IP-Anmeldungen. Im Patentbereich befasst er sich mit computerimplementierten Erfindungen, KI- und softwarebezogenen Systemen, Elektronik, mechanischen Systemen sowie Produkt- und Verfahrenserfindungen.
Senthil ist besonders dort eingebunden, wo Anspruchsumfang, Schutzausschlüsse nach Section 3, Einwände zur erfinderischen Tätigkeit, die Änderungsstrategie oder die Anhörungsvorbereitung vor dem indischen Patentamt den Ausgang wesentlich beeinflussen können. Seine Rolle beschränkt sich nicht auf die Überwachung von Einreichungen: Er bleibt eingebunden, wo das Mandat strategisches Verfahrensurteil verlangt.
Senthil schreibt zudem im Intepat-Blog über die indische IP-Praxis — unter anderem zur Verfahrensstrategie bei Patenten, zur nationalen PCT-Phase, zu Markenverfahren, zur Patentierbarkeit von Software und zu Entwicklungen im indischen IP-Recht.
Mitgründerin & Leiterin Business Development
Sie arbeitet mit Gründerinnen und Gründern, Inhouse-Teams, ausländischen Korrespondenzanwälten und weiteren Beteiligten daran, dass Leistungsumfang, Fristen, Unterlagen und Zuständigkeiten von Beginn an klar sind. Gerade in der IP-Praxis ist das entscheidend: Übersehene Weisungen, unklare Unterlagen zur Rechteinhaberschaft oder verzögerte Freigaben können gesetzliche Rechte gefährden.
Kalaivani unterstützt außerdem die Koordination von Auslandsanmeldungen, indem sie die Kommunikation zwischen Mandanten, dem internen Team von Intepat und den Korrespondenzanwälten in anderen Rechtsordnungen zusammenhält. Ihre Rolle stärkt die Fähigkeit der Kanzlei, IP-Portfolios als dauerhafte Beziehung zu führen statt als Folge einzelner Anmeldungen.
Die Menschen hinter der Praxis.
Die Arbeit von Intepat steht und fällt mit den Menschen, die das Mandat nach der ersten Weisung bearbeiten. Das Team ist so aufgestellt, dass rechtliche Analyse, technisches Verständnis, Einreichung und Mandantenkommunikation über die gesamte Laufzeit eines Mandats zusammenbleiben.
Patentteam
Geleitet von zugelassenen indischen Patentanwälten und unterstützt von technischen Fachleuten aus Software, Elektronik, Maschinenbau, Biotechnologie und Life Sciences. Das Team übernimmt Ausarbeitung, Verfahrensführung, FER-Erwiderungen, Anhörungsvorbereitung, Schriftsätze und die Koordination von Auslandsanmeldungen.
Markenteam
Zuständig für Verfügbarkeitsprüfungen, Klassifizierung, Anmeldung, Erwiderungen im Prüfungsverfahren, Anhörungen, Verlängerungen, Widersprüche, Löschungsverfahren, Anmeldungen nach dem Madrider Protokoll und nationale Markenanmeldungen im Ausland.
Design- und Urheberrechtsteam
Zuständig für Designanmeldungen, die Prüfung der Darstellungen, Klassifizierungsfragen, Urheberrechtsregistrierungen, die Prüfung der Rechteinhaberschaft, die Unterstützung bei Übertragungen und die Koordination der Rechtsdurchsetzung, wo Design- und Urheberrechtsschutz zusammentreffen.
Betriebsteam
Pflegt die Fristenakten, Terminerinnerungen, Mandantenfreigaben, Einreichungsnachweise, die Nachverfolgung von Verlängerungen und die Kommunikation mit ausländischen Korrespondenzanwälten. Dieses Team ist der Kern der hohen Fristwahrungsquote der Kanzlei.
Mandatsannahme, Verfahren, Auslandskoordination.
Annahme & Leistungsumfang
Ein Mandat beginnt in der Regel mit der Annahme, der Interessenkollisionsprüfung und der Festlegung des Leistungsumfangs. Bei Patentmandaten prüft das Team die Erfindungsmeldung, die Zeichnungen, technische Ausführungsvarianten, die Prioritätslage und das Anmeldeziel, bevor es die Anmeldung ausarbeitet oder zum Anmeldeweg berät. Bei Markenmandaten werden Fragen der Verfügbarkeit und des Waren- und Dienstleistungsverzeichnisses möglichst vor der Anmeldung geklärt. Bei Designs und Urheberrechten prüft das Team den Schutzgegenstand, die Rechtekette und die Anmeldeunterlagen vor der Einreichung.
Verfahren
Im laufenden Verfahren werden Amtsbescheide auf ihre rechtlichen wie praktischen Folgen geprüft. Erwiderungen entstehen mit Blick auf die Stützung in den eingereichten Unterlagen, gesetzliche Schutzausschlüsse, die Klarheit der Ansprüche, die Grenzen zulässiger Änderungen und das wirtschaftliche Ziel des Mandanten. Kommt es zu einer Anhörung, bereitet das Team die mündliche Strategie und die Schriftsätze vorab vor, statt die Anhörung als Formsache zu behandeln.
Auslandskoordination
Bei Auslandsanmeldungen stimmt sich Intepat über die Praxisgruppe für internationale IP-Anmeldungen mit Korrespondenzanwälten ab und behält die zentrale Fristenüberwachung. So bleibt die Strategie gegenüber dem Mandanten auch dann einheitlich, wenn in einer anderen Rechtsordnung eine örtliche Vertretung erforderlich ist.
Analysen aus der Praxis zum indischen IP-Recht.
Intepat veröffentlicht Analysen aus der Praxis zum indischen und internationalen IP-Recht. Wiederkehrende Themen sind das Patenterteilungsverfahren, Section 3(k), Section 3(d), der Eintritt in die nationale PCT-Phase, Erwiderungen im Markenprüfungsverfahren, Anmeldungen nach dem Madrider Protokoll, Designschutz, Urheberrechtsdurchsetzung sowie Entwicklungen im indischen IP-Verfahrensrecht.
Die Veröffentlichungen der Kanzlei finden Sie im Intepat-Blog. Die grundsätzlichen Positionen der Kanzlei sind dargelegt unter Warum Intepat.
Kontakt zu Intepat
Einzelheiten zu den einzelnen Praxisbereichen finden Sie unter IP-Leistungen. Um ein Mandat, ein Portfolio oder eine Auslandsstrategie zu besprechen, nehmen Sie Kontakt zu Intepat auf. Für laufende Neuigkeiten folgen Sie Intepat auf LinkedIn.


